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15.02.12

Begegnungsclown Elly erweitert therapeutisches Angebot im Haus am Bredberg

Guten Tag!

Sicher haben Sie schon einmal von Clowns in Kinderkliniken gehört, sogenannte Klinikclowns oder Doktorclowns .Diese Bewegung gibt es in Deutschland seit etwa 20 Jahren...



Von den positiven Erfahrungen mit Klinikclowns machen auch immer mehrSenioreneinrichtungen Gebrauch und integrieren sie in ihren Alltag, besonders im Umgang mit Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind.

Der hohe Anteil der Menschen mit der schwierigen Symptomatik diesesKrankheitsbildes stellt eine große Herausforderung für das Umfeld dar.Betreuungs- und Beschäftigungsangebote, Zuwendung und Nähe sind nötig,aber die personellen und zeitlichen Ressourcen oft begrenzt.

Der regelmäßige Besuch eines sogenannten Begegnungs- oder Gericlownskann helfen, den Umgang mit den erkrankten Personen zu erleichtern, sowiedie Pflegekräfte zu entlasten. Durch die Humorintervention entsteht eine positive und entspannte Atmosphäre.

Und nun die gute Nachricht : Dieses Angebot gibt es nun auch im Haus am Bredberg. Ich komme einmal im Monat für 2-3 Stunden und besuche gezielt einen Wohnbereich im Hause.

Es grüßt Sie mit einem LächelnDoris Kaase(Begegnungsclown Elly)

Zum weiteren Verständnis:

Warum Clowns im Leben von Menschen mit Demenz?

Im Langzeitgedächtnis des Menschen ist die Figur des Clowns in der Regelpositiv belegt. Der Clown ist „neben der Spur“ , fällt aus der Norm heraus, ist aber stets gut gelaunt und deshalb liebenswert.Der Orientierungslosigkeit des Erkrankten begegnet der Clown unbeschwert und vermittelt auch ohne Worte eine spielerische Leichtigkeit. Er knüpft andas Kindheitserleben seines Gegenüber an und vermittelt Heiterkeit. Es entsteht eine entspannte und fröhliche Atmosphäre. Der Clown ist eine bunte und nachhaltige Abwechslung im Leben derMenschen mit Demenz, aber auch für das Pflegepersonal.Er ist spontan und agiert außerhalb des geregelten Heimalltags.





Was mache ich als Begegnungsclown?

Ich richte mich an eine Person oder an eine kleine Tisch- oder Sitzgruppe, je nach Stadium der Erkrankung. Ich trete in Kontakt mit den Menschen, übernehme das Tempo des Gegenüber und behalte seine Verlangsamung im Denken und Handeln im Blick.

Besuche im Zimmer bei bettlägerigen Personen sind sehr individuell. Es geht darum, eine positive Begegnung zwischen zwei Menschen herzustellen,meist mit einem Lied auf der Mundharmonika, Seifenblasen oder einer Ballonblume.

Auch die Begegnungen auf den Fluren, sind eine bunte Abwechslung fürBewohner und Personal. Es geht nicht darum, viel Aktivität zu erzeugen, oderein vorgefertigtes Programm zu spielen, sondern individuell zu agieren undzu reagieren.Besonders am Herzen liegt mir der Kontakt zu Menschen, die sich mehr und mehr in sich selber zurückziehen und den Blick nach außen verlieren. Ziel ist es, die glücklichen Momente zu vermehren und das Leben im Augenblick miteinander zu genießen. Die Wertschätzung jedes Menschen ist für mich eine Grundvoraussetzung meiner Arbeit. 

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